Job-Shadowings und Schulbesuche

PNRR ERASMUS JOBSHADOWING 3D & AI in Bornheim und Bonn (Pilser Stefan, August 2025)

Job Shadowing am Alexander von Humboldt Gymnasium (Martin Huber, 28. April bis 2. Mai 2025 )

Vom 28. April bis 2. Mai 2025 absolvierte Martin Huber im Rahmen des Erasmus+ Programms eine fünftägige Lernmobilität am Alexander von Humboldt Gymnasium in Bornheim, Deutschland. Das Job Shadowing bot wertvolle Einblicke in innovative Unterrichtsmethoden und moderne Schulkultur.

  •  Tag 1: Pädagogische Vielfalt und Schulkultur

Der erste Tag der Erasmus+ Lernmobilität begann mit einer herzlichen Begrüßung durch das Kollegium des Alexander von Humboldt Gymnasiums. Nach einer informativen Einführung in die Geschichte und Philosophie der Schule folgte ein intensives Programm mit Unterrichtsbesuchen und kollegialem Austausch.

  •  Unterrichtsbeobachtungen

Martin Huber nahm an verschiedenen Unterrichtsstunden teil, die das breite Spektrum der Fächer am AvH repräsentierten. In den Naturwissenschaften, der Mathematik und den Sprachen konnte er die Vielfalt pädagogischer Ansätze beobachten. Besonders beeindruckend war die konsequente Anwendung interaktiver und schülerzentrierter Methoden, die das aktive Lernen und die Beteiligung der Schüler nachhaltig fördern.

  •  Kollegialer Austausch

Die Pausen zwischen den Unterrichtsstunden nutzten die Gastgeber für intensive Gespräche und Diskussionen. Diese Austauschmöglichkeiten ermöglichten Martin Huber tiefe Einblicke in die Erfahrungen und alltäglichen Herausforderungen der deutschen Lehrkräfte. Der Dialog über unterschiedliche pädagogische Konzepte und Herangehensweisen erwies sich als besonders wertvoll für das Verständnis der Schulkultur am AvH.

  •  Reflexion und Erkenntnisse

Der erste Tag der Erasmus+ Mobilität lieferte bereits wertvolle Impulse für die eigene Unterrichtspraxis. Die beobachteten pädagogischen Ansätze und Techniken bieten konkrete Anwendungsmöglichkeiten für den naturwissenschaftlichen Unterricht an der heimischen Fachoberschule. Darüber hinaus entstanden erste Kontakte für potenzielle zukünftige Kooperationen zwischen den beiden Bildungseinrichtungen.

  • Bedeutung für die europäische Bildungszusammenarbeit

Das Erasmus+ Job Shadowing am Alexander von Humboldt Gymnasium demonstriert eindrucksvoll den Wert internationaler Bildungspartnerschaften. Der direkte Austausch zwischen Lehrkräften verschiedener Länder fördert nicht nur die individuelle Kompetenzentwicklung, sondern trägt auch zur Stärkung des europäischen Bildungsraums bei.

  • Ausblick

Die ersten Eindrücke des Job Shadowing-Programms zeigen das große Potenzial grenzüberschreitender Lernmobilität. Die gewonnenen Erkenntnisse werden die pädagogische Arbeit nachhaltig bereichern und möglicherweise den Grundstein für weitere Erasmus+ Aktivitäten legen.

Job Shadowing am Friedrich Rückert-Gymnasium in Düsseldorf (Martin Dapunt, Mai 2025)

Über das Erasmus-Plus-Programm konnte ich im Mai 3 Tage am Düsseldorfer Friedrich Rückert-Gymnasium Einblicke in eine andere Schulwelt erhalten: ich begleite Lehrerinnen und Lehrer in den Unterricht, führte Gespräche und erfuhr allerhand über das Bildungssystem von Nordrhein-Westfalen, dem bevölkerungsstärksten deutschen Bundesland.
Das Schulgebäude war erst kürzlich renoviert worden und entsprach den neuesten technischen Standards – dies war aber nicht typisch für die Schulen in NRW, denn viele Schulen sind dort baufällig und hinken in Punkto Ausstattung hinterher. Jedenfalls zeigte sich die bunte, vielfältige Schülerschaft am Rückert-Gymnasium im Düsseldorfer Norden recht motiviert beim Arbeiten in den verschiedenen Grund- und Leistungskursen.
Ausflüge in das nahe, attraktive Köln und vor allem nach Dortmund, in eine Stadt ohne touristische Romantik, aber mit rauem Ruhrpott-Charme, vervollkommneten meinen Trip nach NRW.

Martin Dapunt

 

Job Shadowing an der HLW Braunau, Höhere Bundeslehranstalt für wirtschaftliche Berufe, vom 27. bis 30. April 2025.

Ende April 2025 konnte ich im Rahmen von Erasmus+ einige Tage an der HLW in Braunau am Inn verbringen. Ich wurde sehr herzlich aufgenommen und durfte in viele unterschiedliche Unterrichtsformate hinein schnuppern. Besonders interessant war für mich die Hospitation in den Fächern Ernährung und Kochen. Für eine 4. Klasse konnte ich eine Unterrichtseinheit mit einer Blindverkostung von Südtiroler Käsesorten gestalten.

Elfriede Maier, Erasmuskoordinatorin und Fachlehrperson im Bereich Küchenmanagement, hat sich sehr viel Mühe gegeben, für mich ein abwechslungsreiches Programm zusammenzustellen. Ich konnte mich mit vielen Lehrpersonen und Schüler*innen austauschen und ein ganzes Füllhorn neuer Ideen und Anregungen mit nach Hause nehmen.

Braunau ist ein nettes, überschaubares Städtchen mit circa 17.000 Einwohnern und zählt mit seiner kleinen historischen Altstadt zu einer der ältesten Städte Oberösterreichs. Die Gegend ist geprägt vom Inn, der hier breit und ruhig dahinfließt, gesäumt von schönen Spazier- und Fahrradwegen.

In den drei intensiven Tagen konnte ich neue wertvolle Kontakte knüpfen und bereits für unsere Schülermobilität im Herbst wichtige Planungsarbeiten leisten.

Birgit Hofer