Mathematik-Modellierungswoche

Mathematik-Modellierungswoche

Vom 25. Februar bis zum 01. März 2024 erstrahlte die Fortbildungsakademie Schloss Rechtenthal in Tramin im Glanz der Mathematik-Modellierungswoche. In diesem inspirierenden Rahmen wurden komplexe Probleme aus der Praxis mit Hilfe der Mathematik analysiert und modelliert. Die Aufgaben, zum Teil von Südtiroler Unternehmen gestellt, umfassten faszinierende Problemstellungen wie das Wohlbefinden im NOI Techpark Bruneck, die optimale energetische Sanierung eines Wohnhauses, die Feinabstimmung des Wassermanagements im Weinbau, Fragestellungen rund um das Verkehrsmittel Seilbahn der renommierten Firma Leitner sowie die Optimierung der Relaismatrizen für das Schaltsystem von Ladesäulen für Elektroautos im Hinblick auf zukünftige Ladeparks des Unternehmens alpitronic. Mit insgesamt 25 engagierten Schülerinnen und Schülern sowie 10 Lehrpersonen wurde in Kleingruppen eifrig an diesen herausfordernden Aufgaben gearbeitet. Doch neben dem intensiven Knobeln kam auch das soziale Miteinander nicht zu kurz. Die Abende boten Gelegenheit zur Entspannung bei unterhaltsamen Gesellschaftsspielen. Ein Höhepunkt der Woche war der Ausflug am Dienstagnachmittag, als die gesamte Gruppe den NOI Techpark Bozen besuchte, um Einblicke in die Arbeit der Eurac und des Fraunhofer Instituts Italia zu erhalten. Dabei erhielt man einen Überblick über das „multifunctional facade lab“ (Labor für Forschung und Industrie für die thermische Leistungsprüfung von Multifunktionsfassaden und Gebäudeelemente) sowie über innovative Technologien im Bereich Robotik. Die Arbeit der Kleingruppen wurde im Laufe der Woche kontinuierlich dokumentiert und am Freitag abschließend – auch für Nicht-Mathematiker – verständlich präsentiert.

Von der FOS Meran waren dabei (von links nach rechts): Lena Frings, Bhumi Sabharwal und Daniela Gerstgrasser.

 

Lena Frings, 5BT1: „Bei unserer Problemstellung arbeiteten wir an einem sehr lokalen Thema: anhand riesiger Datensätze, die von Saugspannungssensoren bereitgestellt wurden, sollte die Bewässerung im Weinbau optimiert werden. Am spannendsten war auf jeden Fall der Prozess von der anfänglich kompletten Ratlosigkeit zum stundenlangen Ausklügeln einer Idee, die wir gemeinsam auf die Beine gestellt haben. Besonders viel Spaß macht es, sich den Kopf zu zerbrechen, wenn um einen herum überall Mitschülerinnen sind, die genauso viel Freude daran haben wie man selbst.“

Bhumi Sabharwal, 5BT1: „Besonders spannend daran war zu sehen, wie sich Ideen von 5 verschiedenen Schülern mit Hilfe einer erfahrenen Lehrperson zusammengefügt haben und sich der Weg zu einer möglichen Lösung angebahnt hat. Zudem habe ich die Wichtigkeit von Programmierkenntnissen deutlich zu spüren bekommen.“