Einblick in Gesundheitsberufe

Einblick in Gesundheitsberufe

Schülerinnen und Schüler zweier Abschlussklassen der Fachoberschule für Biotechnologie im Sanitätswesen besuchten im März dieses Jahres das Krankenhaus Meran.

Endspurt der Oberschulzeit
Sie haben sich seit fünf Jahren mit Aspekten der Gesundheit, Hygiene und Biotechnologie beschäftigt – nun stehen sie kurz vor der Abschlussprüfung. Zwei fünfte Klassen der Fachoberschule für Tourismus und Biotechnologie Meran haben im März dieses Jahres die Gelegenheit genutzt, hinter die Kulissen einiger Krankenhausbereiche zu schauen.

Geräte aus der Nähe
Besonders in der Radiologie gab es für die jungen Leute einiges zu sehen: Primar Dr. Anton Wieser und seine Stellvertreterin, Dr.in Stefanie Stollreither, zeigten den Schülerinnen und Schülern einige Großgeräte wie z.B. Magnetresonanz oder das Knochendichte- und Mammografiegerät. Dabei zeigte sich auch das didaktische Geschick der Ärzte: Eine „echte“ Ultraschalluntersuchung eines Mitschülers zeigte auf lehrreiche und unterhaltsame Art an, ob der junge Mann wohl noch intakte Gefäße hatte oder doch etwa zu viel rauchte. Auch Kardiologie-Primar Dr. Rupert Paulmichl suchte einen Freiwilligen für EKG und Herzultraschall und zeigte am Monitor den pulsierenden Muskel des freiwilligen Klassenkameraden von allen Seiten.

Einblick in die moderne Laborarbeit
Um beiden Klassen auch die Möglichkeit zu geben, mehr von der täglichen Arbeit im Labor zu erfahren, erzählte ihnen Labor-Primar Dr. Stefan Platzgummer aus seinem Alltag. Er erklärte die modernen Aufgaben eines Krankenhauslabors, auf was geachtet werden muss und welche Möglichkeiten es heutzutage in der modernen Diagnostik gibt. Biologin Dr.in Christine Spitaler und Labormediziner Dr. Massimo Daves stellten ihren Bereich vor und beantworteten Fragen. Dabei zeigte sich, dass die Schülerinnen und Schüler durchwegs gut vorbereitet waren und die Begriffe aus der Welt der Medizin und Biologie für sie keine Fremdwörter waren.

Dank den Beteiligten
Die begleitenden Lehrpersonen waren sich am Ende einig: „Es waren sehr interessante Stunden, die wir hier verbringen durften. Wir danken den Beteiligten, dass uns diese Möglichkeit angeboten wurde.“ Und die „Lehrmeister“ aus dem Meraner Krankenhaus freute dieses Kompliment, hofft man doch, damit einigen jungen Leuten einen zukünftigen Gesundheitsberuf schmackhaft gemacht zu haben.

Presse-Informationen:
Sabine Flarer, Abteilung Kommunikation, Marketing und Bürgeranliegen im Gesundheitsbezirk Meran, Tel. 0473 263 806, E-Mail: sabine.flarer@sabes.it

(SF)